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The Italian Winemakers

LWR.Photography
Herausgegeben von in Fotostory ·
Tags: FotoAnalogItalienWeinLeicaReise
Wie jedes Jahr bin ich mit Freunden nach Italien gefahren, um etwas Wein zu holen.
Das Ganze ist immer ein richtiges Event - Lachen, Essen, Wein, Salami, Coppa, Räuberpistolen, italienische Gestik, ...

Das (ich nenne es mal) "Weingut" liegt in der Oltrepò Pavese süd-östlich von Pavia. Wer hier ein Weingut wie aus einem Pilcher erwartet, wird recht schnell auf den Boden der Realität befördert. Das kleine Nest besteht nur aus einer Sackgasse mit alten Häusern, welche alle einen industriellen-Flair versprühen. Das Navi kennt weder den Ort noch die Straße - man fährt sozusagen endlich mal wieder "Offroad".

Die Winzerfamilie ist unterdessen unheimlich gastfreundlich und überhäuft Einen mit Geschichten. Diese werden dann wild gestikulierend und richtig lautstark vorgetragen - jedesmal denkt man, es brennt irgendwo oder es ist irgendwas passiert - aber jede Geschichte hat das Recht einen Tinitus verursachen zu dürfen...

Natürlich ist ein wild gestikulierender älterer Herr für nebenbei gemachte Portraits eine Goldgrube. Pietro - so heißt der Hauptakteur - hat ein zerfurchtes Gesicht, was man sich ständig anschauen kann (also aus Fotografen-Sicht).

Die Storys reichen von Jagdtaktiken bei Feldhasen (darf man nur bei Regen jagen, da der Hase Einen dann nicht hört)*, über die negativen Auswirkungen vom Bierkonsum im Vergleich zum Weinkonsum (Bier macht meshugge)**, bis hin zur Empfehlung, nur weibliche Tiere zu essen, da Männliche einfach Scheiße schmecken würden.***
* ist natürlich Quatsch
** deshalb wird dort kein Bier getrunken und wir Deutschen sind eh ein wenig meshugge
*** scheint aber nicht immer zugelten, kam da selbst nicht ganz mit...


Eine wahnsinns Unterhaltung und angehende Schmerzen im Zwerchfell - selten so gelacht!
In Summe kann man nur eine Zusammenfassung geben: "Glaubt Einem ja eh Keiner."

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!

Kurz was die Fotografiererei angeht:
Verwendet habe ich meine Leica M6, die Filme waren ein Kodak TriX und ein Ilford HP5+. In Summe also nichts Besonderes. Die Bilder sind einfach so entstanden - es ist also nichts Gestelltes dabei.






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Die hier gezeigten Inhalte wurden im Zuge einer journalistisch-künstlerischen Tätigkeit ohne PR- und Werbewirkung erstellt und veröffentlicht. Der Betreiber der Seite beabsichtigt nicht durch Daten Geld zu verdienen – vielmehr soll der Kunstform der Street-Fotografie eine Bühne gegeben werden. Ebenfalls wurden keine Daten in Form von EXIF-Dateien erstellt, gesammelt, gespeichert. (überwiegend analoge Aufnahmen – die einzigen Informationen ergeben sich aus dem literarischen Teil des jeweiligen Blogeintrages und dem eigentlichen Filmkorn)
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Kontakt
Ludwig Wächter
info@lwr.photography
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